FAQ
Hier finden Sie die Antworten zu den meistgestellten Fragen rund um SERAMIS®.
Sollten Sie hier auf Ihre Frage nicht die richtige Antwort finden, so können Sie uns entweder direkt über das Kontaktformular Ihre Frage stellen oder Sie wenden sich an unser Experten-Team!
Generelle Fragen zu SERAMIS®
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Was ist SERAMIS®
SERAMIS® Ton-Granulat ist ein ideales Pflanzsubstrat für alle in Erde gezogenen Grün- und Blühpflanzen. Das Granulat hat eine poröse Struktur, wodurch es Wasser aufnehmen kann wie ein Schwamm.
Zur optimalen Pflege der Pflanze gehören das SERAMIS® Ton-Granulat, der SERAMIS® Gießanzeiger und die SERAMIS® Vitalnahrung für Grün- und Blühpflanzen.
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Warum sollte ich auf SERAMIS® umstellen?
- SERAMIS® Ton-Granulat ist für alle Grün- und Blühpflanzen optimal geeignet.
- Das Umtopfen mit SERAMIS® ist einfach und sauber, da man die Pflanze mit dem gesamten Erdballen umtopft kann und nur ein Topf benötigt wird.
- Mit SERAMIS® können Sie zu jeder Jahreszeit umtopfen, da die Wurzeln beim Umtopfen nicht verletzt werden und es im Topf nicht zu Staunässe kommt.
- SERAMIS® Ton-Granulat besteht aus kleinen, porösen Körnchen, mit hoher Wasserspeicherfähigkeit. Deshalb muss nicht so oft gegossen werden. Die Pflanzen gedeihen prächtig, weil sie sich immer nehmen können, was sie gerade an Wasser brauchen.
- SERAMIS® ist ein Ton-Granulat aus gebranntem porösem Ton. Das Ton-Granulat verrottet und verdichtet nicht. Dadurch ist die Versorgung der Wurzeln mit Wasser und Sauerstoff immer gesichert. Das ermöglicht ein besonders kräftiges Wachstum und lässt Ihre Pflanzen gesund und schön aussehen.
- Der SERAMIS® Gießanzeiger zeigt an, ob Ihre Pflanzen noch ausreichend Wasser haben, oder ob nachgegossen werden muss.
- Mit der SERAMIS® Vitalnahrung werden Ihre Pflanzen gleichmäßig mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt. Die Vitalnahrung ist ein Bewässerungsdünger und wird bei jedem Gießen ins Gießwasser gegeben, außer bei der SERAMIS® Vitalnahrung für Orchideen, denn Orchideen werden bei jedem 2. Gießen gedüngt, da diese im Vergleich zu anderen Pflanzen nicht so schnell wachsen.
- Durch seine besondere Porosität schafft das SERAMIS® Ton-Granulat hervorragende Wachstumsbedingungen für gesunde, vitale und kräftige Pflanzen.
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Was ist das Besondere an SERAMIS® Ton-Granulat?
Jedes Tonkörnchen des SERAMIS® Ton-Granulats kann über 100% seines eigenen Gewichts an Wasser aufnehmen. Über die feinen Poren der Tonkörnchen werden Wasser und die Nährstoffe aus dem Dünger gleichmäßig im ganzen Topf verteilt. Jede Pflanze nimmt sich soviel Wasser, wie sie individuell braucht. Und weil SERAMIS® Ton-Granulat strukturstabil ist (d.h. nicht verrottet und nicht verdichtet) sind die Wurzeln immer optimal mit Sauerstoff versorgt.
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Welche Rohstoffe werden zur Herstellung von SERAMIS® Ton-Granulat verwendet?
Durch große Mengen an Tonablagerungen, die sich im Tertiär (vor ca. 25-40 Millionen Jahren) gebildet haben, ist der Westerwald ein klassisches Tonabbaugebiet geworden.
Heute werden Westerwälder Tone aufgrund ihrer hohen Qualität für die keramische Industrie (z.B. für Fliesen, Klinker, Geschirr- und Sanitärkeramik), Feuerfestprodukte und zahlreiche nichtkeramische Verwendungszwecke eingesetzt. Die Tonmengen, die für die Produktion von SERAMIS® Ton-Granulat benötigt werden, machen nur einen Bruchteil der Mengen aus, die von der keramischen Industrie verbraucht werden.
Die Westerwälder Tone setzen sich hauptsächlich aus den Mineralen Kaolinit, Illit und Quarz zusammen. Sie enthalten aber auch andere Minerale wie z.B. Eisenverbindungen oder Titan. Tone werden nach ihren mineralogischen und chemischen Eigenschaften klassifiziert. Die mineralische Zusammensetzung des Tones wirkt sich auch auf die Verwendungsmöglichkeiten aus. Moderne Analysemethoden und aufwendige Qualitätskontrollen stellen eine gleichmäßige Qualität des eingesetzten Rohmaterials sicher.
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Wie wird das Rohmaterial behandelt und weiterverarbeitet?
Für die Produktion des SERAMIS® Ton-Granulates werden nur ausgewählte Westerwälder Tone verwendet. Neben produktionstechnischen Anforderungen sind ein niedriger Salzgehalt und ein nahezu neutraler pH-Wert wichtig. Ein bestimmter Eisengehalt ist die Voraussetzung für die spätere rotbraune Farbe. Die Tonmischung wird mit Wasser verflüssigt und dann in einem speziell entwickelten Verfahren so porosiert, dass ein Porenvolumen von über 80% entsteht. Anschließend wird der Ton getrocknet, auf die gewünschte Teilchengröße gebrochen, abgesiebt und danach bei Temperaturen knapp unter 1000 °C gebrannt, um die erforderliche Festigkeit zu erhalten. Durch den Brennprozess erhalten die Tonkörnchen ihre rotbraune Farbe, ohne dass Farbstoffe zugesetzt werden weil das im Ton enthaltene Eisen oxidiert. Um das Produkt im Beutel staubfrei zu halten, wird das Fertigprodukt mit Wasser besprüht und dann verpackt.
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Wie wird die Qualität des SERAMIS® Ton-Granulates sichergestellt?
Sowohl die verwendeten Rohmaterialien als auch das Fertigprodukt werden regelmäßig strengen Qualitätskontrollen unterzogen.
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Ist SERAMIS unbedenklich für Mensch und Tier?
SERAMIS® Ton-Granulat besteht nur aus Ton, der bei ca. 1000 °C gebrannt wird.
Durch den Brennprozess wird das Ton-Granulat reaktionsträge und ist dadurch biologisch und chemisch neutral. Als Pflanzsubstrat dient es als Träger und Transporteur von Wasser, welches dadurch an die Substratoberfläche gelangt. Dies bedeutet SERAMIS® ist nur Mittler, es nimmt Wasser auf, welches Mikroorganismen wie z. B. Pilze zum Wachstum benötigen.
Werden SERAMIS® Körnchen verschluckt empfehlen wir Ihnen , bei auffälligen Veränderungen im Verhalten Ihres Kindes/Tieres in jedem Fall einen Arzt zu konsultieren.
Auf Anfrage schicken wir Ihnen gerne die Sicherheitsdatenblätter mit mehr Details zum SERAMIS® Ton-Granulat sowie den SERAMIS® Vitalnahrungen zu.
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Wo kann man SERAMIS® kaufen?
Die gesamte SERAMIS® Produktpalette erhalten Sie in gut sortierten Baumärkten wie Obi, Praktiker, Toom etc., in großen Gartencentern und Gärtnereien sowie im Lebensmitteleinzelhandel.
Des Weiteren können Sie SERAMIS® auch online z.B. unter www.amazon.de erhalten.
SERAMIS® & Umweltschutz
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Renaturierung der Tongruben
Seit etlichen Jahren bestehen für die im Tagebau arbeitenden Tongruben strenge, gesetzliche Auflagen über die Maßnahmen zur Rekultivierung nach Beendigung der Arbeiten. Die Gruben werden entweder wieder aufgefüllt und aufgeforstet oder mit Wasser aufgefüllt und als Seen mit entsprechender Rund-um-Bepflanzung angelegt. Das Westerwälder Töpferhandwerk kann auf eine Tradition zurückblicken, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht.
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Umweltschonende Produktion
Die Produktionsstätte Mogendorf arbeitet nahezu abfallfrei. Fast alle im Produktionsprozess anfallenden Stoffmengen werden zu verkaufsfähiger Ware verarbeitet oder wiederverwertet.
Das zur Reinigung und Kühlung eingesetzte Wasser wird komplett wieder verwendet, so dass kein Abwasser entsteht.
Besonderer Wert wird auf einen möglichst geringen Energieaufwand gelegt. So wird die Abwärme des Ofens wiederverwertet und ein Teil der im Prozess eingesetzten Wärmeenergie aus der Abwärme des Brennprozesses gewonnen. Um die Umwelt zu schonen, wird Erdgas zur Befeuerung der Öfen verwendet.
Der Einsatz einer hochmodernen Technik ermöglicht, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte deutlich unterschritten werden.
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Ist SERAMIS® Ton-Granulat wiederverwendbar / recyclebar?
Das SERAMIS® Ton-Granulat kann immer wieder verwendet werden, denn es ist strukturstabil. Falls die Wurzeln Ihrer Pflanze von Schädlingen befallen wurden, können Sie die trockenen Tonkörnchen bei 180°C für 30 Minuten im Backofen erhitzen und anschließend wieder verwenden. Es ist empfehlenswert, Ton-Granulat mit Auskristallisierungen gut durchzuspülen danach kann es wieder verwendet werden.
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Entsorgung von SERAMIS®
Das SERAMIS® Ton-Granulat für Zimmerpflanzen, als auch das Spezial-Substart für Orchideen ist bei der Entsorgung unbedenklich und darf über die Biotonne (i.d.R. Kompostierung) in haushaltsüblichen Mengen entsorgt werden. Bestätigt wurde uns dies von verschiedenen angefragten Stellen wie:
- Technischer Leiter Kompostieranlage (vom AWB Hessen)
- AWB (Abfallwirtschaftsbetrieb) in Hessen
- AWB in Rheinland Pfalz
- SGD Nord (Struktur- und Genehmigungsdirektion) Rheinland Pfalz
- LUWG (Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht) RLP Mainz
Die Argumentation, dass das Material in der Aufbereitung der Abfälle aus der Biotonne (i.d.R. Kompostierung) der Qualität des Endprodukts eher zuträglich ist, als das es ihm Schaden könnte, wurde von allen mitgetragen.
Fragen zum SERAMIS® Ton-Granulat für Zimmerpflanzen
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Das Umtopfen in SERAMIS® Ton-Granulat
SERAMIS® ist für alle Zimmerpflanzen geeignet und ein Umtopfen der Pflanzen ist das ganze Jahr problemlos möglich.
Für das Umtopfen benötigen Sie zunächst einmal einen wasserdichten Topf in beliebiger Form, ausreichend SERAMIS® Ton-Granulat, einen Gießanzeiger pro Topf und Dünger (entweder SERAMIS® flüssige Vitalnahrung , je nach Bedarf für Grün- oder Blühpflanzen) oder SERAMIS® Langzeitnahrung. Und schon kann es los gehen!
Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf. Füllen Sie den neuen, etwas größeren Topf zu 1/3 mit dem SERAMIS® Ton-Granulat. Setzen Sie die Pflanze mit dem Erdballen hinein und füllen Sie den Topf mit Granulat auf. Stecken Sie den SERAMIS® Gießanzeiger bis zum unteren Rand des Anzeigefeldes in den Wurzelbereich der Pflanze.
Gießen Sie die Pflanze: Haben Sie das Topfverhältnis von 2/3 SERAMIS® zu 1/3 Erde eingehalten beträgt die optimale Gießmenge ca. 1/4 des Topfvolumens.
Nach dem Gießvorgang wechselt der Gießanzeiger erst nach ca. 2-4 Stunden von "rot" auf "blau". Die Geschwindigkeit des Farbumschlages ist abhängig von der Topfgröße.
Gießen Sie die Pflanze jetzt erst wieder, wenn das Anzeigefeld des Gießanzeigers "rot" ist. Zeigt er "blau", ist noch genügend Feuchtigkeit gespeichert, also muss nicht gegossen werden.
Ein Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Pflanzen nicht "übergießen". Die Gießintervalle verlängern sich deutlich beim Gebrauch von SERAMIS®. Gießen Sie erst wieder, wenn der Gießanzeiger "rot" anzeigt.
Bitte verwenden Sie für das Düngen Ihrer Pflanzen die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Grünpflanzen bzw. Blühpflanzen oder die SERAMIS® Langzeitnahrung für Grünpflanzen , da diese auf das SERAMIS® Ton-Granulat abgestimmt sind.
Achten Sie auch unbedingt darauf, dass die Bedürfnisse der Pflanzen in Bezug auf: Licht, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Standort usw. erfüllt werden, denn Pflanzen die sich nicht wohl fühlen können nicht optimal wachsen. -
Wie gießt man Pflanzen in SERAMIS® richtig?
Haben Sie das Topfverhältnis von 2/3 SERAMIS® zu 1/3 Erde eingehalten beträgt die optimale Gießmenge ca. 1/4 des Topfvolumens. Um Ihnen eine Hilfestellung zu geben, wie viel Wasser Sie bei ¼ des Topfvolumens tatsächlich gießen müssen hier einige Beispiele:
Topfhöhe Topfinhalt ca. max. Gießmenge* und Durchmesser12 cm 1 l ¼ l
14 cm 2 l ½ l
18 cm 4 l 1 l
25 cm 12 l 3 l
*1/4 des Topfinhaltes
Zur Bestimmung des richtigen Gießzeitpunktes verwenden Sie bitte den SERAMIS® Gießanzeiger. Dieser wechselt erst ca. 2-4 Stunden nach dem Gießvorgang von "rot" auf "blau". Gießen Sie die Pflanze erst wieder, wenn das Anzeigefeld des Gießanzeigers "rot" ist. Zeigt er "blau", ist noch genügend Feuchtigkeit gespeichert und es muss nicht gegossen werden.
Ein Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Pflanzen nicht "übergießen". Die Gießintervalle verlängern sich deutlich beim Gebrauch von SERAMIS®. Gießen Sie erst wieder, wenn der Gießanzeiger "rot" anzeigt.
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Wann und wie oft müssen in SERAMIS® getopfte Pflanzen umgetopft werden?
Die Pflanzen müssen, je nach Wachstum der Pflanze von Zeit zu Zeit umgetopft werden. Dies merken Sie z. B. daran, wenn das Verhältnis von Pflanze zu Topf nicht mehr stimmt, d.h. die Pflanze zu groß für den Topf geworden ist, Wurzeln aus dem Topf herauswachsen und das Gießwasser schlecht in das Ton-Granulat eindringt. Dann ist es Zeit die Pflanze umzutopfen. Nehmen Sie die Pflanze mit dem gesamten Wurzelballen aus dem alten Topf, setzen Sie ihn in ein deutlich größeres Gefäß und füllen Sie das restliche Volumen mit frischem SERAMIS® Ton-Granulat auf. Nach dem Umzug in einen neuen, deutlich größeren Topf, ist die Pflanze durch die Zugabe von neuem SERAMIS® wieder länger mit Wasser versorgt.
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Wie lange kann SERAMIS® benutzt werden, in welchem Rhythmus muss es ausgetauscht werden?
Das SERAMIS® Ton-Granulat ist strukturstabil, d.h. es altert und verdichtet nicht und muss darum nicht wie Erde ausgewechselt werden. Die Pflanze muss erst umgetopft werden, wenn sie zu groß für den Topf geworden ist oder das Gießwasser nur noch langsam in den Topf eindringt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Topf sehr stark durchwurzelt ist und die Pflanze mehr Raum benötigt. Der vorhandene SERAMIS® -Wurzelballen wird dann einfach in einen deutlich größeren Topf gesetzt und mit neuem Granulat weiter aufgefüllt.
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Kann man Pflanzen in SERAMIS® auch nach Draußen stellen?
Stehen die Gefäße direkt im Freien, müssen sie mit einem Loch versehen sein, damit überschüssiges Regenwasser abfließen kann. Sie können auch geschlossene Gefäße mit mehreren Löchern versehen, z. B. in einer Höhe von 3-6 cm. Diese Öffnungen dienen dann als Abfluss für überschüssiges Wasser und die Fläche unterhalb der Löcher als zusätzlicher Wasserspeicher. Damit der Wurzelballen nicht „im Wasser steht“ am besten das Gefäß mindestens bis zur Lochhöhe mit SERAMIS® auffüllen. Löcher im Gefäßboden bitte unbedingt mit einer Tonscherbe abdecken, damit nur das überschüssige Wasser, nicht aber das Granulat ausgespült wird.
Wichtig: Wird SERAMIS® in offenen Gefäßen verwendet, müssen diese unbedingt auf einem Untersetzer stehen, um das überschüssige, rötlich gefärbte Gießwasser aufzufangen. Die Einfärbung entsteht durch das Ausschwemmen roter Staubpartikel, die in den Poren durch den Brennprozess enthalten sind. Dieses Ausschwemmen tritt bei den ersten Gießvorgängen verstärkt auf und wird dann nach und nach schwächer.
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Kann man SERAMIS® auch im Außenbereich bzw. in Balkonkästen einsetzen?
SERAMIS® kann auch im Außenbereich bzw. in Balkonkästen eingesetzt werden, bitte beachten Sie dabei folgende Punkte:
Stehen die Gefäße direkt im Freien, müssen sie mit einem Loch versehen sein, damit überschüssiges Regenwasser abfließen kann. Sie können auch geschlossene Gefäße mit mehreren Löchern versehen, z. B. in einer Höhe von 3-6 cm. Diese Öffnungen dienen dann als Abfluss und die Fläche unterhalb der Löcher als zusätzlicher Wasserspeicher. Damit der Wurzelballen nicht „im Wasser steht“ am besten das Gefäß mindestens bis zur Lochhöhe mit SERAMIS® auffüllen. Löcher im Gefäßboden bitte unbedingt mit einer Tonscherbe abdecken, damit nur das überschüssige Wasser, nicht aber das Granulat ausgespült wird.
Wichtig: Wird SERAMIS® in offenen Gefäßen/Balkonkästen verwendet, müssen diese unbedingt auf einem Untersetzer stehen oder mit einem Auffangbehälter versehen sein, um das überschüssige, rötlich gefärbte Gießwasser aufzufangen. Die Einfärbung entsteht durch das Ausschwemmen roter Staubpartikel, die in den Poren enthalten sind. Dieses Ausschwemmen tritt bei den ersten Gießvorgängen verstärkt auf und wird dann nach und nach schwächer.
Ihre Balkon- und Terrassenpflanzen benötigen zum optimalen Wachstum eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen. Düngen Sie deshalb Ihre Pflanzen wahlweise mit SERAMIS® ®-Vitalnahrung für Grün- bzw. Blühpflanzen bei jedem Gießen. Als Startdüngung kann beim Umtopfen die SERAMIS® Langzeitnahrung für Grünpflanzen mit eingearbeitet werden.
Sie können das SERAMIS® -Tongranulat auch mit Blumenerde mischen. Durch die Zugabe von SERAMIS® -Tongranulat erreichen Sie, dass die Blumenerde locker bleibt, der Wurzelballen dadurch besser durchlüftet und die Wasseraufnahme erhöht wird. Düngen können Sie mit der SERAMIS® Vitalnahrung für Balkonpflanzen, diese enthält alle für die Pflanzen wichtigen Haupt- und Spurennährstoffe und versorgt Ihre Pflanzen optimal.
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Ist SERAMIS® frostsicher?
SERAMIS® Ton-Granulat ist strukturstabil. Jedoch kann es beim Einwirken von mehreren Frostzyklen, bei einem feuchten Boden, zu einer geringfügigen Beeinträchtigung der Produktqualität kommen.
Das Produkt verliert aber nicht seine Eigenschaften, wie z. B. die hohe Wasserspeicherfähigkeit. Winterfeste Pflanzen können daher, wenn sie nur mäßigem Frost ausgesetzt sind, ohne Bedenken in SERAMIS® kultiviert werden. Wichtig ist es jedoch, darauf zu achten, dass sich im Gefäß kein Wasser sammeln kann und somit der Übertopf nicht rissig wird. Das Pflanzgefäß sollte in jedem Fall gut ummantelt werden (z. B. Luftpolsterfolie), damit die Pflanzenwurzeln nicht erfrieren.
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Können Kakteen und Sukkulenten in SERAMIS® gepflanzt werden?
Auch Kakteen gedeihen gut in SERAMIS® ®. Sie bevorzugen einen lockeren und luftdurchlässigen Boden wie ihn SERAMIS® Ton-Granulat garantiert. Da Kakteen häufig ein flaches Wurzelwerk haben, ist es wichtig, für eine ausreichende Standfestigkeit zu sorgen (evtl. anbinden).
Beim Gießen sind Besonderheiten zu beachten. Kakteen haben im Vergleich zu anderen Kulturpflanzen einen reduzierten Wasserbedarf. Während der Wachstums- und Blütezeit können Sie nach dem Gießanzeiger gießen, allerdings mit etwas reduzierter Wassermenge. Im Winter und während der Ruhezeit sollten die Kakteen an einen kühlen Ort gestellt werden. Das Gießen sollten Sie dann einstellen. Bleiben die Kakteen in beheizten Räumen stehen, ist das Ton-Granulat von Zeit zu Zeit anzufeuchten (nicht nach Gießanzeiger gießen!).
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Können Kräuter und Gemüse in SERAMIS® gepflanzt werden und mit der SERAMIS® Vitalnahrung gedüngt werden?
Sie können problemlos Kräuter und Gemüse in SERAMIS® topfen. Das Granulat besteht aus hochwertigen Tonen und wird bei knapp unter 1000 °C gebrannt. SERAMIS® zeichnet sich durch seine hohe Porosität aus, so dass die in SERAMIS® getopften Pflanzen seltener gegossen werden müssen als Erdpflanzen. Der Erdballen wird komplett von SERAMIS® ummantelt. Die Pflanze wurzelt im weiteren Wachstumsverlauf in die poröse Oberfläche und entnimmt sich je nach Bedarf die erforderliche Wassermenge. Das Ton-Granulat selbst enthält wenig Nährstoffe. Aus diesem Grund ist es wichtig die Pflanzen zu düngen und zwar mit der SERAMIS® Vitalnahrung für Blühpflanzen. Der SERAMIS® Dünger ist auf das Granulat abgestimmt und deshalb relativ niedrig konzentriert.
Alle Pflanzen benötigen für ein optimales Wachstum, außer dem richtigen Standort, auch eine ideale Nährstoffversorgung. Deshalb muss unbedingt gedüngt werden, auch Kräuter. Der SERAMIS® Dünger ist nicht schädlich, sondern er dient lediglich der optimalen Ernährung der Pflanze. Sie können deshalb ohne Bedenken, die in SERAMIS® gepflanzten Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Gemüse usw. verzehren. Sie können auch, wenn Sie möchten diese Pflanzen direkt in SERAMIS® aussäen. Nähere Information über das Aussäen in SERAMIS® finden Sie unter dem Punkt: Kann in SERAMIS® auch ausgesät werden?
Pflegeleicht und (küchen-)hygienisch gedeihen die Kräuter in Wasser speicherndem Ton-Granulat.
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Kann man Bananenpflanzen in SERAMIS® topfen?
Sie können Ihre Bananenpflanzen problemlos in SERAMIS® topfen.
Bitte beachten Sie den entsprechenden Pflegeanspruch in Bezug auf: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht.
Wichtig zu wissen ist auch, dass die Pflanzen im Winter eine Ruhephase benötigen in der sie kühl und hell stehen. Besteht jedoch nicht die Möglichkeit die Pflanze in einer kühlen Umgebung zu platzieren kann ganz normal gegossen und gedüngt werden. Im Sommer fühlen sich die Pflanzen draußen sehr wohl.
Bitte verwenden Sie die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Grünpflanzen. Im Sommer düngen Sie bitte bei jedem Gießen, im Winter bitte nur bei jedem zweiten Gießen, wenn die Pflanze an einem kühlen Ort steht.
Die optimale Gießmenge beträgt – haben Sie das Umtopfverhältnis von 2/3 SERAMIS® Ton-Granulat zu 1/3 Erdballen eingehalten – ¼ des Topfvolumens. Dies ist die maximale Wassermenge, die das Granulat speichern kann – und so bekommt Ihre Pflanze auch keine nassen Füße.
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Kann man Zitruspflanzen auch in SERAMIS® topfen?
Sie können Ihre Zitruspflanzen problemlos in SERAMIS® topfen.
Bitte beachten Sie die jeweiligen Pflegeansprüche in Bezug auf Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht der einzelnen Pflanzen.
Wichtig zu wissen ist auch, dass die Pflanzen im Winter eine Ruhephase benötigen in der sie kühl und hell stehen. Im Sommer fühlen sich die Pflanzen draußen sehr wohl.
Bitte verwenden Sie die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Blühpflanzen. Im Sommer düngen Sie bitte bei jedem Gießen, im Winter bitte nur bei jedem zweiten Gießen.
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Eignet sich SERAMIS auch zur Anzucht von Jungpflanzen?
SERAMIS® eignet sich hervorragend zum Aussäen und Anziehen von Stecklingen oder Ablegern, da keine Erde erforderlich ist. Die Ableger können mit ihren schwach ausgebildeten Wurzeln direkt in SERAMIS® eingepflanzt werden. Wichtig ist, dass Sie das Granulat mit den Stecklingen bzw. Ablegern feucht aber nicht nass halten und der Steckling oder Ableger hell steht (am besten setzen Sie den SERAMIS® Gießanzeiger ein). Ideal ist ein Minigewächshaus, denn in diesem können Sie die Luftfeuchtigkeit steuern. Dies ist für die Stecklinge wichtig, ansonsten verlieren sie sehr viel Flüssigkeit über die vorhandenen Blätter.
Vergessen Sie auch nicht Ihre Pflänzchen zu Düngen. Verwenden Sie hierzu die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Grün- oder Blühpflanzen, da diese speziell auf das SERAMIS® Ton-Granulat abgestimmt ist und Ihre Pflanzen so optimal versorgt sind.
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Können Stecklinge in SERAMIS® gesteckt werden?
Ja. Die Stecklinge können, insbesondere wenn es sich um Stecklinge hartlaubiger Gewächse, wie zum Beispiel Ficus benjamina, handelt, direkt in das Ton-Granulat gesteckt werden. Besitzen Stecklinge, sehr große Blätter sollten diese vor dem Stecken noch eingekürzt oder eingerollt werden, um die Verdunstung zu reduzieren. Ansonsten verliert der Steckling zu viel Feuchtigkeit. Da er noch keine Wurzeln hat kann er das verlorene Wasser nicht aufnehmen.
Nach dem Stecken ist das Ton-Granulat recht feucht zu halten. Je nach Pflanzenart kann es von Vorteil sein, wenn Sie ein Bewurzelungsmittel benutzen. Außerdem ist es hilfreich über die Pflanze, zur Erhöhung der Luftfeuchte, eine gelochte Plastiktüte zu stülpen oder aber Sie verwenden ein Minigewächshaus, denn in diesem können Sie die Luftfeuchtigkeit gut aussteuern. Die Stecklinge können aber auch zunächst in Wasser bewurzelt werden. Wenn die Stecklinge Wurzeln von 4-5 cm Länge gebildet haben, können sie dann problemlos in SERAMIS® eingesetzt werden. Die Verwendung von Erde ist nicht erforderlich. Mit dem Düngen der Pflanzen beginnen Sie, nachdem die Wurzelbildung der Stecklinge begonnen hat. Verwenden Sie aber nur die Hälfte der angegebenen Konzentration. Ideal zum Düngen ist die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Grün- oder Blühpflanzen, da diese speziell auf das SERAMIS® Ton-Granulat abgestimmt ist und Ihre Pflanzen somit optimal mit allen wichtigen Haupt-und Spurennährstoffen versorgt sind.
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Kann in SERAMIS® auch ausgesäht und Keimlinge angezogen werden?
Das SERAMIS® Ton-Granulat eignet sich auch hervorragend für Aussaaten, da es wenig Nährstoffe enthält und zudem Wasser in den feinen Poren speichern kann. Ideale Bedingungen also für Keimlinge. Die verwendeten Samen sollten jedoch nicht zu fein sein, da diese ansonsten durch die körnige Struktur des Granulates nach unten durchrutschen können. Von Vorteil ist es, wenn Sie das Ton-Granulat relativ feucht halten und zur Erhöhung der Luftfeuchte eine Plastiktüte über die Aussaaten stülpen oder direkt ein Minigewächshaus verwenden. Achten Sie aber darauf, dass Sie regelmäßig belüften. Zudem ist eine optimale Temperatur im Wurzelbereich sehr wichtig, gerade dann wenn man sich dazu entschließt in den Wintermonaten auszusäen (z. B. die Aussaaten auf der Heizung platzieren). Mit dem Düngen beginnen Sie, nachdem die Wurzelneubildung der Sämlinge begonnen hat. Verwenden Sie zunächst aber nur die Hälfte der angegebenen Dünger-Konzentration. Für Aussaaten feinkörniger Samen verwenden Sie am besten Aussaaterde, da die Samen zwischen den SERAMIS®-Körnchen durchrutschen und ungleichmäßig keimen würden.
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Was soll bei der Aussaat in SERAMIS® unbedingt beachtet werden?
Damit das Aussäen gelingt ist es wichtig die Gebrauchsanweisung auf der Verpackung zu beachten, denn je nach Samenart können folgende Punkte variieren:
Um die Keimung auszulösen muss eine Vorbehandlung (z. B. durch anritzen oder vorquellen in temperiertem Wasser) der Samen erfolgen, vor allem bei Samen die von einer sehr harten Samenschale umhüllt sind.
- Die Keimdauer ist ebenfalls sehr unterschiedlich und hängt von der Samenart ab. In dieser Keimphase muss sichergestellt werden, dass der Samen nicht austrocknet, da ansonsten die Keimung nicht stattfindet.
- Es ist wichtig die Saattiefe zu beachten, denn diese gibt unter anderem auch Auskunft darüber, ob es sich um einen sogenannten Licht- oder Dunkelkeimer handelt. Es gibt jedoch auch Samen, die auf das Substrat aufgestreut werden und anschließend z. B. mit einem Karton abgedeckt werden müssen, da sie nur bei Dunkelheit keimen.
- Durch die Einhaltung des optimalen Aussaattermins ist eine höhere Keimzahl der Samen zu erwarten. In der Regel sind die optimalen Aussaattermine hauptsächlich im Frühjahr, da die Bedingungen, wie steigende Lichtintensität und zunehmende Temperaturen die Keimung günstig beeinflussen.
- Die Angabe über die Keimfähigkeit gibt Aufschluss über die Anzahl der Samen, die keimen können. Denn in der Regel gibt es keine 100%ige Keimfähigkeit, da der Samen ein natürliches Produkt ist und somit auch Schwankungen unterliegen kann.
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Pflege der Sämlinge im weiteren Kulturverlauf
- Wenn der Sämlinge eine Größe von ca. 8-10 cm erreicht hat, wird er in größere Töpfe pikiert (umgetopft). Der Sämling kann komplett in das Ton-Granulat ohne Erde getopft werden. Durch die idealen Eigenschaften von SERAMIS® ist der Sämling optimal versorgt. Der Einsatz von Erde ist nicht erforderlich.
- SERAMIS® Gießanzeiger wird nach dem Umtopfen des Sämlings vom Minigewächshaus in einzelne Töpfe in den Wurzelbereich gesteckt.
- Für das optimale Wachstum benötigt der Sämling jetzt eine gute Nährstoffversorgung. Wenn die Wurzelbildung des Sämlings eingesetzt hat unbedingt mit der Düngung beginnen. Ideal für die Düngung ist die SERAMIS® Vitalnahrung für Grün- bzw. Blühpflanzen, denn die Vitalnahrung ist auf das Ton-Granulat abgestimmt und enthält alle für die Pflanze wichtigen Haupt- und Spurennährstoffe.
- Die Ideale Gießmenge beträgt 1/4 des Gefäßvolumens (z. B. 100 ml SERAMIS® = 25 ml Gießwasser).
- Außer der guten Versorgung im Wurzelbereich ist es zusätzlich noch wichtig die jeweiligen Kulturansprüche wie: Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Standort usw. der Pflanzen zu berücksichtigen
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Was ist das für ein weißer Belag auf dem SERAMIS® Ton-Granulat?
Ein weißer Belag auf dem SERAMIS® Ton-Granulat kann zum einen eine Auskristallisierung von Salzen sein, zum anderen kann es sich auch um ein Schimmelpilzwachstum handeln. Beides unterscheidet sich wie folgt:
- Auskristallisierungen sind weiß, lassen sich in der Regel gut abkratzen und sind in der Regel wasserlöslich.
- Schimmelpilze sind an einem watteartigem, grau-weißem Geflecht zu erkennen, dass sich schmierig anfühlt, reibt man es zwischen den Fingern.
Beides ist für die Pflanze nicht schädlich, es sieht nur unschön aus.
Auskristallisierungen entstehen dadurch, dass Salze aus dem Dünger und dem Gießwasser im Wasser gelöst an die Substratoberfläche wandern. Dort verdunstet das Wasser, die Salze bleiben zurück und reichern sich an der Oberfläche an. Die Auskristallisierungen treten besonders bei hartem Gießwasser (enthält viel Kalk) in Verbindung mit zu feuchtem Granulat auf. Steht Ihnen nur hartes Wasser zur Verfügung, können Sie durch Maßnahmen wie Abkochen, Einhängen eines Torfsäckchens und Mischen des Gießwassers mit Regenwasser die Wasserhärte verringern.
Bereits entstandene Auskristallisierungen lassen sich nur durch das Abnehmen der oberen Granulat-Schicht entfernen. Die entfernte Menge wird dann wieder durch neues Granulat ersetzt. SERAMIS® besteht aus gebranntem Ton. Durch den Brennprozess bei knapp unter 1000 °C wird das Granulat sehr reaktionsträge. Für Pilze bietet es keinen Nährboden, sondern es dient lediglich als Träger und Transporteur von Wasser, welches dadurch an die Substratoberfläche gelangt. Dies bedeutet SERAMIS® ist nur Mittler, es nimmt Wasser auf, welches Mikroorganismen wie z. B. Pilze zum Wachstum benötigen. Im Erdballen der Pflanze und auf der Pflanze selbst können jedoch neben anderen Stoffen auch Schimmelpilze enthalten sein, die bei zu feuchtem Granulat in Verbindung mit organischem Material auskeimen können. Dies gilt im übrigen auch für die Schimmelsporen, die in der normalen Raumluft vorhanden sind.
Treten Schimmelpilze auf, sollte das befallene Ton-Granulat entfernt, durch neues ersetzt und dieses trockener gehalten werden.
Bitte beachten Sie die optimale Gießmenge: Haben Sie beim Umtopfen das Verhältnis 1/3 Erdballen zu 2/3 SERAMIS® berücksichtigt, beträgt die optimale Gießmenge 1/4 des Topfvolumens. Gießen Sie die Pflanze erst wieder, wenn das Anzeigefeld des Gießanzeigers komplett "rot" ist. Nach dem Gießvorgang wechselt der Gießanzeiger erst nach ca. 2-4 Stunden von "rot" auf "blau". Zeigt er "blau", ist noch genügend Feuchtigkeit gespeichert und es muss nicht gegossen werden.
Sollten Sie dennoch Bedenken haben, das Substrat weiter zu verwenden, sind wir gerne bereit Ihnen den Beutel umzutauschen. Bitte setzen Sie sich diesbezüglich mit uns in Verbindung, um eine schnelle Abwicklung sicherzustellen:
Mars GmbH Am Bollscheid 50 56424 Mogendorf -
Auf der Oberfläche hat sich ein grüner Belag gebildet. Was bedeutet das?
Die Ursache für einen grünen Belag auf dem SERAMIS® Ton-Granulat ist Algenwachstum. Algensporen können aus dem Gießwasser und/oder dem Erd-/Wurzelballen stammen. Treffen sie auf günstige Bedingungen, insbesondere feuchtes, nährstoffhaltiges Substrat, und ausreichend Licht keimen sie und bilden einen grünen Belag. Dieser Belag schadet zwar den Pflanzen nicht, er sieht aber unschön aus. Eine Algenbildung zeigt sich mit der Zeit häufig, wenn in Glasgefäße getopft wurde, da durch die Lichtdurchlässigkeit die Wachstumsbedingungen für Algen besonders ideal sind.
Sie können den Belag entfernen, indem Sie die grünen Körnchen durch neues SERAMIS® Ton-Granulat ersetzen. Achten Sie darauf, dass Sie die Pflanzen nicht zu feucht halten, denn das begünstigt das Algenwachstum. Lassen Sie die obere Ton-Granulatschicht richtig abtrocknen.
Fragen zum SERAMIS® Gießanzeiger
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Wie funktioniert der SERAMIS® Gießanzeiger?
Der SERAMIS® Gießanzeiger misst die Feuchtigkeit im Erdwurzelballen der Pflanze. Daher sollte er nach dem Umtopfen der Pflanze bis zum Anzeigefeld in den Wurzelballen gesteckt werden. Durch eine Öffnung im unteren Teil des Gießanzeigers besteht ein Kontakt zwischen Wurzelballen und Vlies . Ist der Wurzelballen feucht, signalisiert die Anzeige "blau". Trocknet das Ton-Granulat bzw. der Erdballen durch die Wasseraufnahme der Pflanze aus, gelangt kein Wasser mehr in den Gießanzeiger und die Farbe schlägt auf "rot" um.
Der Gießanzeiger gibt den Gießzeitpunkt, nicht die Gießmenge an. Diese richtet sich nach der Topfgröße und beträgt bei dem Verhältnis 1/3 Erde zu 2/3 SERAMIS® Ton-Granulat ein Viertel des Topfvolumens. Nach dem Gießen der Pflanze benötigt der Gießanzeiger je nach Topfgröße ca. 2-4 Stunden für den Farbumschlag auf "blau".
Bitte ziehen Sie keinesfalls den Gießanzeiger zum Ablesen aus dem Topf, da damit das empfindliche Vlies an der Spitze des Gießanzeigers beschädigt werden kann.
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Wann muss man den SERAMIS® Gießanzeiger austauschen?
Die Lebensdauer der SERAMIS® Gießanzeiger ist begrenzt und stark abhängig von der Qualität des Gießwassers.
- Bei sehr kalkhaltigem Wasser lagert sich mit der Zeit Kalk auf dem Glasfaserpapier ab, wodurch der Farbumschlag behindert werden kann. Ist dies der Fall, sollte der Gießanzeiger durch einen neuen ersetzt werden.
Tipp: Sollten Sie sehr hartes Gießwasser haben, können Sie dieses mit Regenwasser oder mit Wasser aus einem handelsüblichen Wasserenthärter mischen oder einfach über Nacht ein mit Torf gefülltes Säckchen in das Gießwasser hängen. (Der Torf entzieht dem Wasser den Kalk).
- Auch können sich im Anzeigefeld Huminsäuren (natürliche Bestandteile der Erde) ablagern, die das Glasfaserpapier braun-schwarz färben, Das Ablesen wird dadurch erschwert, so dass der Einsatz eines neuen Gießanzeigers zu empfehlen ist.
Haben Sie Bedenken, dass der Gießanzeiger nicht korrekt anzeigt? Sie können dies ganz leicht selber überprüfen:
Wechselt Ihr Gießanzeiger die Farbe nicht von "blau" auf "rot", überprüfen Sie die Ablesbarkeit am besten durch ein Austrocknen des Gießanzeigers: Dazu nehmen Sie den Gießanzeiger aus dem Topf und legen ihn an einen warmen Ort, wo er austrocknen kann (mind. ein Tag). Er sollte nun "rot" anzeigen. Falls das nicht der Fall ist, ist der Gießanzeiger defekt.
Falls Ihr Gießanzeiger die Farbe nicht von "rot" auf "blau" wechselt, überprüfen Sie die Funktion und die Ablesbarkeit am besten durch den sogenannten Wasserglastest: Hierfür stellen Sie den Gießanzeiger mit „rotem“ Display in ein mit Wasser gefülltes Glas. Spätestens nach einer halben Stunde sollte er von "rot" auf "blau" umschlagen. Falls das nicht der Fall ist, ist der Gießanzeiger defekt und kann nicht mehr eingesetzt werden.
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Gießanzeiger sind NICHT für SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen geeignet!
Das neue SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen ist eine Mischung aus größeren Tonkörnchen und hochwertiger Pinienrinde. Die Mischung von SERAMIS® mit Pinienrinde besteht aus unterschiedlich großen Bestandteilen und dadurch entstehen Zwischenräume. Diese führen dazu, dass die Kontaktfläche des Glasfaserpapiers im Gießanzeiger geringer ist oder aber keine Kontaktfläche besteht. Dadurch ist die optimale Funktion des Gießanzeigers nicht mehr gewährleistet und das Anzeigefeld des Gießanzeigers schlägt nach dem Gießen z.B. nicht von „rot“ auf „blau“ um.
Wir empfehlen aus diesem Grund die Orchidee in einen Topf mit Abzugsloch zu pflanzen, damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann.
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Funktioniert der SERAMIS® Gießanzeiger auch für Pflanzen in Erde?
Ja. Der SERAMIS® Gießanzeiger kann auch die Feuchtigkeit der Erde messen und hier ebenso den Gießzeitpunkt durch eine Verfärbung des Anzeigenfeldes von „blau" auf „rot" anzeigen. Denn normalerweise steckt der Gießanzeiger auch beim Umtopfen in SERAMIS® im Erdballen.
Der SERAMIS® Gießanzeiger zeigt auch bei Ihren Pflanzen in SERAMIS® den optimalen Gießzeitpunkt an. So sind Ihre Pflanzen in SERAMIS® immer optimal mit Wasser versorgt.
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Wie erkenne ich, ohne Gießanzeiger, wann meine Pflanze in SERAMIS® Wasser benötigt?
Falls Sie keinen Gießanzeiger verwenden wollen, können Sie sich an der Farbe der Tonkörnchen orientieren, denn trockenes Granulat hat eine hellere Farbe als feuchtes. Wenn die oberen 1-3 cm des Pflanzbodens, je nach Topfgröße abgetrocknet sind, sollten Sie Ihre Pflanzen gießen. Bei kleinen Töpfen kann man sich auch am Gewicht des Topfes orientieren, denn trockenes Granulat ist deutlich leichter als feuchtes.
Ohne Gießanzeiger finden Sie außerdem heraus ob gegossen werden muss indem Sie mit dem Finger in das Granulat hinein fühlen, um so festzustellen, ob das Granulat noch eine gewisse Feuchte hat, ist das nicht der Fall müssen Sie nachgießen.
Es bleibt jedoch immer ein Restrisiko, da Sie die Feuchte in der tieferen Schicht nicht optimal berücksichtigen können.
Fragen zur SERAMIS® Vitalnahrung
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Warum ist die SERAMIS® Vitalnahrung ein Bewässerungsdünger?
Die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung wird bei jedem Gießen ins Gießwasser gegeben. Daher handelt es sich um einen Bewässerungsdünger. Das regelmäßige Düngen ist einfach und garantiert hohe Sicherheit. Die angepasste Dünger-Konzentration verhindert bei ordnungsgemäßer Anwendung ein Überdüngen. Die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung ist auf das Ton-Granulat abgestimmt und enthält alle für die Pflanze wichtigen Haupt-und Supernährstoffe.
Allerdings kann man alle SERAMIS® flüssigen Vitalnahrungen auch problemlos für Pflanzen in Erde und auch für Pflanzen in Hydrokultur verwenden.
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Kann ich die SERAMIS® Vitalnahrung auch für essbare Pflanzen wie Kräuter oder Gemüse verwenden?
Der SERAMIS® Dünger ist genau auf das Granulat abgestimmt, relativ niedrig konzentriert und nicht schädlich. Er dient lediglich der optimalen Ernährung der Pflanze. Sie können deshalb ohne Bedenken, die in SERAMIS® gepflanzten Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch usw. verzehren.
Über Inhaltsstoffe anderer Dünger und deren Verwendung möchten wir Sie bitten sich bei dem jeweiligen Hersteller zu erkundigen.
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Wie düngt man Orchideen?
Geben Sie bitte bei jedem zweiten Gießen die flüssige SERAMIS® Vitalnahrung für Orchideen ins Gießwasser. Durch die regelmäßige, schonende Bewässerungsdüngung sind Ihre Orchideen immer ideal mit den notwendigen Nährstoffen versorgt. Während der Ruhephase im Winter brauchen Sie nur bei jedem vierten Gießen zu düngen.
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Wie verwende ich die SERAMIS® Vitalnahrungen für Grün- und Blühpflanzen, Balkonpflanzen und Zimmerpflanzen in Erde?
Auch im SERAMIS® Ton-Granulat benötigen Pflanzen Dünger. Für die richtige Ernährung empfehlen wir die SERAMIS® flüssige Vitalnahrungen. Diese sind speziell auf das SERAMIS® Ton-Granulat abgestimmt.
Die Vitalnahrung ist ein Bewässerungsdünger, den man ganz einfach bei jedem Gießen mit dem Gießwasser gibt. Dadurch vergessen Sie das Düngen nicht so leicht und die Pflanzen werden immer gleichmäßig ernährt. Sie geben den Inhalt einer Dosierkammer flüssige Vitalnahrung pro Liter Wasser bei jedem Gießen mit ins Gießwasser, in der Ruhepause und bei empfindlichen Pflanzen bitte nur bei jedem zweiten Gießen Dünger zufügen.
Die Vitalnahrung von SERAMIS® gibt es mit Extraphosphat für Blühpflanzen und mit Extrastickstoff für Grünpflanzen.
Außerdem gibt es Vitalnahrungen für Orchideen, für Balkonpflanzen, für Zimmerpflanzen in Erde und für Hortensien.
Anwendung: Wie in der Beschreibung auf der Düngeflasche beschrieben, drücken sie die Flasche. Jetzt füllt sich langsam die Dosierkammer. Wenn sie den Druck auf die Flasche reduzieren, wird sich der Flüssigdüngerstand genau auf die Linie in der Mitte der Dosierkammer einpendeln. Diese Menge ist jetzt ausreichend für ein Liter Gießwasser.
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Wie lange sind die Vitalnahrungen haltbar / kann der Dünger schlecht werden?
Aufgrund der chemischen Zusammensetzung verändert sich der Dünger nicht wesentlich. Die SERAMIS® Dünger sind unbegrenzt haltbar, vorausgesetzt sie werden bei Raumtemperatur gelagert.
Natürlich können wir nicht beurteilen, wie der Dünger zwischenzeitlich aufbewahrt wurde und können somit auch keine Garantie geben.
Fragen zum SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen
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Aus was besteht das SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen / woher stammt die Rinde?
SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen ist eine Mischung aus speziell hergestellten, größeren SERAMIS® Tonkörnchen, Pinien-Rinde und Kalk.
Als Kalk wird ein Düngerkalk verwendet der in geringen Mengen zur Stabilisierung des pH-Wertes und als Kalziumquelle zugesetzt wird. Auf eine zusätzliche Aufdüngung des Substrates wird bewusst verzichtet.
Die in der Orchideen-Mischung verwendete Pinien-Rinde stammt überwiegend aus Portugal.
Pinien-Rinde ist ein Abfallprodukt der Holzindustrie. Zur energetischen Verwertung ist sie nur sehr eingeschränkt geeignet. Die Rinde wird daher u.a. für Substrate verwendet. Dazu wird sie kompostierte, zerkleinert und in verschiedene Fraktionen gesiebt. Verschiedenen Fraktionen haben unterschiedliche Nutzungen in der Substratindustrie.
Für unser Orchideensubstrat verwenden wir grobe Fraktionen zwischen 5 mm und 20 mm. Die verwendete Pinienrinde ist durch den langsamen Wuchs der Pinien in Südeuropa sehr hart und baut sich daher bei der Anwendung auch nur langsam ab.
In Verbindung mit einem speziell entwickeltem groben SERAMIS® Ton-Granulat hat das Produkt eine lange Lebensdauer. Häufiges Umtopfen wird vermieden, dadurch entsteht weniger Abfall.
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Wie topfe ich meine Orchidee um?

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Kann ich meine Orchideen auch während der Blühphase umtopfen?
Nur die Orchideen-Art "Phalaenopsis" darf man während der Blühphase umtopfen. Sie ist weniger empfindlich als andere Orchideen, da an den Wurzeln keine feinen Fasern/ Härchen etc. sind, die durch das Umpflanzen verletzt werden könnten. Alle anderen Orchideen also erst umpflanzen, wenn sie abgeblüht haben.
Beim Umtopfen ist generell darauf zu achten, dass die Wurzeln nicht verletzt werden. Alle faulen und braunen Wurzeln mit einem glatten, niemals quetschenden Schnitt entfernen (niemals abreisen!), bevor die Pflanze in das neue Substrat gepflanzt wird. Nach dem Umtopfen frühestens nach 3 Tagen wieder Gießen, damit die abgeschnittenen Wurzeln bzw. evtl. doch verletzte Wurzeln wieder verheilen können, sodass Wurzelfäulnis vermieden wird.
Um auf Nummer sicher zu gehen, warten Sie mit dem Umtopfen bis Ihre Orchidee verblüht ist, da Umtopfen immer etwas Stress für Pflanzen bedeutet.
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Wie oft müssen Orchideen im SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen umgetopft werden?
Wie alle anderen Topfpflanzen müssen auch Orchideen von Zeit zu Zeit umgetopft werden, da die Pflanzen entweder zu groß für den Topf geworden sind und/ oder alle Nährstoffe aus dem Substrat aufgebraucht sind. Auch das SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen sollte nach ca. 2 – 3 Jahren, ausgetauscht werden, da die Pinienrinde im Substrat sich mit der Zeit zersetzt. Dies ist ein ganz natürlicher Prozess, da Rinde ein organischer Stoff ist.
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Wie gieße ich meine Orchideen nach dem Umtopfen in SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen?
"Es ist generell schwierig eine allgemeine Gießanleitung für Orchideen zu geben, da die Gießmenge und das Gießintervall stark variiert, abhängig von Faktoren wie Pflanzenart, Pflanzengröße, Standort, Licht, Temperatur, Jahreszeit etc." so unser Orchideen-Experte Herr Krusche, 1. Vorsitzender der Orchideenfreunde Ostwestfalen-Lippe e.V. (http://www.oowl.de/). Die mehr als 200 Mitglieder des Vereins OOWL haben seit der Einführung des SERAMIS® SPEZIAL-SUBSTRAT FÜR ORCHIDEEN bereits rund 3.000 Liter des Substrates umgetopft und sind begeistert.
Herr Krusche empfiehlt die Orchideen generell immer feucht, jedoch nie nass zu halten. Eine kurze Trockenphase schadet der Orchidee nicht, Staunässe hingegen ist für sie tödlich, da dann schnell Wurzelfäulnis entsteht. Was das Gießen der Orchideen betrifft, so kann man grundsätzlich zwei Möglichkeiten unterscheiden:
1. Gießen von Oben.Generell sollte wenig Flüssigkeit von oben peu a peu gegossen werden. Das SERAMIS® Tongranulat saugt die Flüssigkeit auf und gibt sie gleichmäßig wieder an die Pflanze ab. Überschüssiges Wasser sollte unten wieder aus dem Topf laufen können bzw. in geschlossenen Gefäßen durch eine Drainage aus ca. 3 cm SERAMIS® Standard Ton-Granulat aufgefangen werden, sodass die empfindlichen Wurzeln nie im Wasser stehen.
Für Orchideen, die in geschlossene Gefäße gepflanzt sind (z.B. in Glasvasen) ist das die einzige Möglichkeit der Bewässerung. Beim Gießen von oben muss man je nach Pflanzenart, Pflanzengröße, Standort, Licht, Temperatur, Jahreszeit etc. abwägen wann wieder gegossen werden muss. Der Topf sollte sich leicht anfühlen und um auf Nummer sicher zu gehen kann man auch in das Substrat hinein fassen und so testen, ob es sich noch feucht genug anfühlt.2.Tauchen
Die zweite Möglichkeit Orchideen zu wässern ist das Tauchen, jedoch nur möglich, wenn die Orchideen in einem durchsichtigen Topf mit Drainage gepflanzt ist, der dann in einem Übertopf platziert ist. Dabei taucht man den Wurzelballen der Orchidee mitsamt dem durchsichtigen Topf mit Drainage kurz unter Wasser (z.B. in einen Eimer oder im Waschbecken). Der Topf sollte so lange unter Wasser bleiben, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Anschließend muss man den Topf gut abtropfen und antrocknen lassen, indem man ihn z.B. auf einem Regal stehen lässt, bevor man ihn wieder in den Übertopf setzt.
Beim Tauchen betragen die Gießintervalle etwa 1 1/2 – 2 Wochen. Man sollte auf jeden Fall warten bis der Topf sich wieder ganz leicht anfühlt. -
Wie oft gebe ich SERAMIS® Vitalnahrung für Orchideen in das Gießwasser?
Geben Sie bitte bei jedem zweiten Gießen die flüssige SERAMIS® Vitalnahrung in das Gießwasser. Durch die regelmäßige, schonende Bewässerungsdüngung sind Ihre Orchideen immer ideal mit der notwendigen Nahrung versorgt.
Während der Ruhephase im Winter brauchen Sie nur bei jedem vierten Gießen zu düngen.
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Wie häufig muss das SERAMIS®-Spezial-Substrat für Orchideen ausgewechselt werden?
Das SERAMIS® Ton-Granulat hat generell kein Verfallsdatum. Das SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen sollte jedoch alle 3 Jahre ausgewechselt werden – bei Bedarf auch früher. Das liegt zum Einen daran, dass sich die Rinde (zwar nur langsam) zersetzt, aber vor allem daran, dass die Orchideenwurzeln Stoffe absondern, die sich über einen längeren Zeitraum sonst in dem Substrat anreichern.
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Warum lässt meine Orchidee die Blüten fallen und was kann ich dagegen tun?
Verliert eine Orchidee die Blüten spricht man von Knospenfall. Knospenfall wird ausgelöst, wenn die Pflanze nicht genügend Licht bekommt.
Orchideen werden bei den Großzüchtern unter 900 Watt-Strahlern mit Kunst Licht einer Stärke von 30.000 Lux herangezogen. Steht die Orchidee dann bei grauem Winterwetter an der Fensterbank bekommt sie jedoch lediglich 800 Lux ab. Das ist für sie viel zu dunkel.
Um Knospenfall vorzubeugen sollte man - vor allem in den dunklen Wintermonaten - seine Pflanzen also mit speziellen UV-Strahlern beleuchten oder jeden Sonnenstrahl ausnutzen.
Im Frühjahr schadet es den Pflanzen noch nicht in der direkten Sonne zu stehen. Im Sommer kann dies jedoch kritisch werden, wenn die Fensterscheiben wie ein Brennglas wirken und so schnell sehr hohe Temperaturen auf der Fensterbank entstehen. -
Warum lässt meine Orchidee die Blätter schlapp nach unten hängen und was kann ich dagegen tun?
Lässt die Orchidee die Blätter schlapp nach unten hängen und zeigen sich schon erste Falten in Längsrichtung ab ist das im Gegensatz zu anderen Pflanzen kein Zeichen dafür, dass die Orchidee zu wenig Wasser hat, sondern ganz im Gegenteil, dass sie zu viel Wasser bekommen hat!!
Durch das überschüssige Wasser entstand Staunässe, was sehr schädlich für die empfindlichen Wurzeln ist.
Sind die Wurzeln erst mal geschädigt und beginnen zu faulen, kann man leider nicht mehr viel machen um die Pflanze zu retten.Als Sofortmaßnahme sollte man die Pflanze versuchen trocken zu legen. Entweder durch abgießen des überschüssigen Wassers oder durch das ersetzen des kompletten Substrates mit neuem, trockenem Substrat.
Generell gilt die Devise, dass Orchideen lieber zu trocken als zu feucht gehalten werden sollten, um Kulturfehler vorzubeugen.Der Zustand der Welke kann außerdem dann eintreten, wenn der Wurzeldruck – der sogennante Turgordruck – kleiner oder gleich dem osmotischen Druck der Umgebungslösung ist. Dies ist eine Folge entweder eines zu hohen Nährsalzgehaltes also einer Überdüngung des Substrats (dadurch strömt das Wasser aus der Pflanzenzelle in das Substrat) oder aber das Substrat ist zu trocken und lässt sich nur schwer wiederbefeuchten (es kann kein Wasser in die Pflanze einströmen). z. B. trockene Pinienrinde ist nicht ohne weiteres wieder benetzbar, weil sie infolge des Austrocknens hydrophob (wasserabweisend) geworden ist.
Die Welke ist nur eine Folgeerscheinung des zu starken Düngens.
Auf jeden Fall muss entweder ein sofortiger Substratwechsel erfolgen oder kräftig durchgespült werden, um die Nährsalze zu entfernen. Bei reinem destillierten Wasser erreicht dann die Pflanze wieder die höchste Turgeszenz, es sei denn sie ist bereits zu stark geschädigt worden!
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Leitfähigkeit und Dünger
Dies ist ein Beitrag von Dr. Molitor von dem Gartenbauinstitut der Forschungsanstalt Geisenheim zum Thema Leitfähigkeit und Dünger.
Der Nährstoffbedarf von Orchideen wird im Hobbybereich, und nicht nur dort, häufig unterschätzt. Dies gilt zumindest für die am häufigsten vorkommenden Orchideengattungen, wie Phalaenopsis, Dendrobien und andere. Eine ganze Reihe Düngungsversuche in Versuchseinrichtungen bestätigen dies. Auch die Titel diesbezüglicher Veröffentlichungen, wie beispielsweise „Orchideen nicht verhungern lassen“ (GRANTZAU 2007; Deutscher Gartenbau 61(15), S. 16-17) oder „Phalaenopsis gut ernähren“ (AMBERGER-OCHSENBAUER 1996; Gärtnerbörse 96(44); S. 2128-2130) weisen darauf hin. Nährstoffkonzentrationen auf Basis von 100 bis 140 mg N/l sind durchaus angebracht. Dies gilt umso mehr, als Orchideen Substrate zumeist grob strukturiert sind. Das bedeutet, dass wenig Wasser und damit wenig Nährstoffe bei einem Gießvorgang im Substrat hängen bleiben.
100-140 mg N/l bedeuten im allgemeinen Leitfähigkeitswerte der Nährlösung von über 1000 bis etwa 1500 µS. Das ist also völlig in Ordnung. Es ist auch unschädlich, wenn die Leitfähigkeit des Gießwassers hinzukommt. Für die Pflanze ist entscheidend die Nährstoffkonzentration. Beim Leitungswasser wird die Leitfähigkeit meist durch Calcium, Magnesium, Hydrogencarbonat und durch Sulfat bewirkt. Alles Ionen, die von der Pflanze in hoher Konzentration problemlos vertragen werden. Anders verhält es sich, wenn das Leitungswasser nennenswerte Gehalte an Natrium und Chlorid enthält. Es kommt also auf den Einzelfall an.
Noch eine Bemerkung zum häufig verwendeten Regenwasser. Regenwasser enthält weder Calcium noch Magnesium. In handelsüblichen Flüssigdüngern sind Calcium und Magnesium nicht enthalten. Das hat technische Gründe, weil sonst Phosphat nicht in Lösung gehalten werden kann. Diese Nährstoffe müssen deshalb über das Gießwasser verabreicht werden, was bei Regenwasser nicht der Fall ist. Somit ist die Pflanze auf den geringen Vorrat im Substrat angewiesen, der bald erschöpft ist. Dies gilt besonders dann, wenn regelmäßig getaucht wird. Die Verwendung von Regenwasser erfordert deshalb eine spezielle Düngestrategie unter Verwendung von Kalksalpeter. Calcium ist ein Makronährstoff, wird demzufolge vergleichsweise großer Menge von der Pflanze benötigt wird. Zumindest ein Verschneiden des Regenwassers mit Leitungswasser sollte deshalb ernsthaft in Betracht gezogen werden.
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Geruch des SERAMIS® Orchideen-Substrats
Das SERAMIS® Spezial Substrat für Orchideen besteht aus einem Ton-Granulat und zu 70% aus Pinienrinde. Als natürlicher Rohstoff besitzt die Pinienrinde bei gleicher Qualität einen unterschiedlich stark ausgeprägten Eigengeruch. Dieser erdige Eigengeruch der Pinienrinde wird je nachdem wie feucht das Substrat ist, unterschiedlich intensiv wahrgenommen, sodass er gelegentlich auch als „muffig“ oder „modrig“ empfunden werden kann. Nach dem Umtopfen der Orchideen in SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen verfliegt der Geruch jedoch nach einiger Zeit.
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Was ist das für ein weißer Belag auf dem SERAMIS Spezial-Substrat für Orchideen?
SERAMIS® Ton-Granulat besteht nur aus Ton, der bei ca. 1000 °C gebrannt wird. Durch den Brennprozess wird das Ton-Granulat reaktionsträge und ist dadurch biologisch und chemisch neutral. Als Pflanzsubstrat dient es als Träger und Transporteur von Wasser, welches dadurch an die Substratoberfläche gelangt. Dies bedeutet SERAMIS® ist nur Mittler, es nimmt Wasser auf, welches Mikroorganismen wie z. B. Pilze zum Wachstum benötigen.
Im Erdballen der Pflanze können neben anderen Stoffen auch Schimmelpilze enthalten sein, die bei zu feuchtem Granulat auskeimen können. Dies gilt im übrigen auch für die Schimmelsporen, die in der normalen Raumluft vorhanden sind.
Treten Schimmelpilze auf, sollte das befallene Ton-Granulat entfernt, durch neues ersetzt und dieses trockener gehalten werden.
Ein weißer Belag auf dem Orchideen-Substrat kann sich überwiegend an Holzstücken oder Rinde mit Holzresten finden. Es handelst sich dabei in den meisten Fällen nicht um Schimmel oder Pilze, sondern um Bakterien mit pilzähnlichen Strukturen. Grundsätzlich sind diese Organismen im Naturhaushalt wichtige Zersetzer von Lignin und Cellulose, den Hauptbestandteilen von Holz oder Rinde. Insofern ist es eine ganz natürliche Erscheinung, bei Substraten mit Rindenanteil. Das "Ausblühen" kann durch hohe Feuchte gefördert werden.
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Weißer Belag bereits im Beutel
Grundsätzlich sind verschiedene Organismen im Naturhaushalt wichtig für die Zersetzung von z. B. Lignin und Cellulose, den Hauptbestandteilen von Holz oder Rinde. Das Auftreten eines weißen Belages im SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen ist eine ganz natürliche Erscheinung bei Substraten mit Rindenanteil. Dieses „Ausblühen“ kann durch hohe Feuchtigkeit gefördert werden.
Dieser weiße Belag befindet sich deswegen überwiegend an Holzstücken oder Rinde mit Holzresten. Dabei handelt es sich um nützliche Bakterien, die die Orchidee in ihrem Wachstum nicht beeinträchtigen. Daher kann das Substrat ohne Bedenken zum Umtopfen verwendet werden.
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Auf der Substrat-Oberfläche hat sich ein grüner Belag gebildet. Was bedeutet das?
Die Ursache für einen grünen Belag auf dem SERAMIS® Ton-Granulat oder der Pinienrinde ist Algenwachstum. Algensporen können aus dem Gießwasser und/oder dem Erd-/Wurzelballen stammen. Treffen sie auf günstige Bedingungen, insbesondere feuchtes, nährstoffhaltiges Substrat, und ausreichend Licht keimen sie und bilden einen grünen Belag. Dieser Belag schadet zwar den Pflanzen nicht, er sieht aber unschön aus. Eine Algenbildung zeigt sich mit der Zeit häufig, wenn in Glasgefäße getopft wurde, da durch die Lichtdurchlässigkeit die Wachstumsbedingungen für Algen besonders ideal ist.
Sie können den Belag entfernen, indem Sie die grünen Körnchen durch neues SERAMIS® Ton-Granulat ersetzen. Achten Sie darauf, dass Sie die Pflanzen nicht zu feucht halten, denn das begünstigt das Algenwachstum. Lassen Sie die obere Ton-Granulatschicht richtig abtrocknen.
Fragen zum SERAMIS® Spezial-Substrat für Hortensien
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Aus was besteht das SERAMIS® Spezial-Substrat für Hortensien?
Das neue SERAMIS® Spezial-Substrat für Hortensien ist eine Entwicklung der Forschungsabteilung von MARS SymbioScience in Zusammenarbeit mit dem Gartenbau-Institut der Forschungsanstalt Geisenheim, entstanden mit der Zielsetzung eines „längeren und gesünderen Hortensien-Lebens“ und ist für alle Hortensien geeignet.
Es besteht aus hochwertigem Torf und großen SERAMIS® -Körnchen aus natürlichem Ton. Darüber hinaus enthält das Spezial-Substrat einen Langzeit-Depot-Dünger, der die Nährstoffe an die Hortensie langsam und gleichmäßig bis zu 6 Monaten an die Pflanze abgibt. Da die Pflanze wächst, braucht sie schnell mehr Dünger weshalb empfohlen wird ab dem 2.Monat zusätzlich die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Hortensien ergänzend zu geben.
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Wie topfe ich meine Hortensie um?
1. Hortensien mit Ihrem gut entwickelten Wurzelballen sollten nach dem Kauf sofort in einen größeren Topf gepflanzt werden, damit sie genügend Entwicklungsraum bekommen. Der Topf sollte mindestens 2/3 größer als der Wurzelballen sein. Benutzen Sie einen Topf mit Abzugsloch / Drainage und gegebenenfalls einen Untersetzer.
2. Füllen Sie den Topf zunächst mit etwas SERAMIS® Spezial-Substrat und setzen Sie die Pflanze mitsamt Wurzelballen hinein.
3. SERAMIS® Gießanzeiger bis zum unteren Rand des Anzeigefelds in den Wurzelballen stecken, um später den optimalen Gießzeitpunkt zu bestimmen.
4. Füllen Sie den Topf bis etwa 3 cm unter der Topfkante weiter mit SERAMIS® Spezial-Substrat auf. Dabei gegen den Topf klopfen und das Substrat leicht andrücken. Wässern Sie anschließend die Pflanze gut und lassen Sie überschüssiges Wasser ablaufen.
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Was ist das Geheimnis blauer Hortensien?
Blau gefärbte Hortensien kommen in der Natur sehr selten vor, denn für die Blaufärbung muss während der Blütenbildung Aluminium verfügbar sein. Die Absenkung des pH-Werts auf ca. 4,5 im Substrat ermöglicht die Aufnahme des Aluminiums durch die Pflanze: Nur dann kann sich der Farbwechsel von Pink zu Blau vollziehen.
Der pH-Wert im Substrat wird über mit der Zeit durch das Gießwasser und den Dünger beeinflusst. Deshalb muss gerade zu Beginn der Knospenzeit für die richtigen Faktoren gesorgt werden, wenn eine Blaufärbung der rosa Hortensien erreicht werden soll (weiße Hortensien färben sich niemals blau).
Unter den verschiedenen Methoden der Senkung des pH-Wertes auf 4,5 und der Blaufärbung ist die Zugabe von Aluminiumsulfat die populärste. Allerdings sollte die Anwendung vorsichtig und am besten mit einem pH-Meter erfolgen, da ein zu niedriger pH-Wert die Pflanze dauerhaft schädigen könnte.
Alternative Verwendungszwecke von SERAMIS®
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Optimierung von Pflanzerde im Garten und Balkon
Durch die Zugabe von SERAMIS® Ton-Granulat in gewöhnliche Blumenerde erreichen Sie, dass die Blumenerde locker bleibt, der Wurzelballen dadurch besser durchlüftet wird und die Wasseraufnahme erhöht wird. Dadurch werden Ihre Pflanzen optimal mit Sauerstoff, Nährstoffen und Wasser versorgt und dabei müssen Sie wesentlich seltener Gießen. Zudem sind die Gefäße leichter und somit besser zu transportieren. Ideal also für Terrassen- und Balkonpflanzen, die im Herbst wieder in ihr Winterquartier zurückgebracht werden müssen.
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Dekorieren & kreatives Gestalten mit SERAMIS®
Mit SERAMIS® sind Ihrer individuellen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob in Übertöpfen, Vasen oder dekorativen Schalen - SERAMIS® kann in allen wasserdichten oder mit Folie abgedichteten Gefäßen verwendet werden. Dabei sind Sie auch frei in der Wahl der Form des Gefäßes, denn die SERAMIS® Tonkörnchen sorgen überall für beste Wasserversorgung.
Einige Anregungen finden Sie unter: http://pflanzenpflege.whisprs.net/page/2/?s=deko
In SERAMIS® zeigt sich Natur von einer besonders schönen Seite. Die kleinen, leichten Körnchen nehmen mit ihren feinen Poren viel Feuchtigkeit auf und bieten Pflanzen damit ein optimales Wachstumsklima – und auch viel für das menschliche Auge. Denn das Pflanzmedium findet dank seiner Eigenschaften auch in der kreativen Tischdekoration seinen Platz. Es ist natürlich, ästhetisch-schön, hygienisch sauber und äußerst flexibel einsetzbar. Für Accessoires aller Art bildet es eine dauerhaft schöne Dekorations-Basis.
Längst schon bedeutet florale Tischdekoration mehr als bloße Schnittblumen-Vasen. Dekorative Gestecke und originelle Arrangements bestimmen die modernen Deko-Trends. Kreativität wird großgeschrieben. Dabei spielen neue Materialien und wachsende Vielfalt eine entscheidende Rolle. Heimisches und Exotik werden mit wenigen Handgriffen gekonnt kombiniert.
Was Zimmerpflanzen gut tut, gewinnt auch in anderen Bereichen an Bedeutung. Ob als dekorative Tischdekoration, als Basis für die weihnachtliche Krippe, die heimische Modelleisenbahn oder vieles mehr: Schöner dekorieren mit SERAMIS® -Tongranulat es ist leicht, kreativ und sehr wirkungsvoll.
Orchideen im SERAMIS® Spezial-Substrat und Pflanzen, die im Freien stehen und somit Regenwasser ausgesetzt sind sollten, zum einen Topf mit Drainageloch erhalten, damit überschüssiges Wasser abfließen und keine Staunässe entstehen kann und zum anderen eine Drainage-Schicht aus Standard SERAMIS® erhalten, um zusätzliches Wasser speichern zu können und um „nasse Füße“ zu verhindern. Zudem sollte der Topf auf einem Untersetzer stehen.
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SERAMIS® in Terrarien
Das SERAMIS® Ton-Granulat ist durch seine vielseitigen Eigenschaften ein echtes Multitalent. So lässt es sich auch wunderbar als Untergrund in Terrarien einsetzen. Je nach den Bedürfnissen und Anforderungen des Terrarienbewohners, muss jedoch in jedem einzelnen Fall geprüft werden, ob es als Bodenbelag eingesetzt wird oder ob SERAMIS® noch abgedeckt werden sollte.
Terrarien sind kleine, geschlossene Lebensräume, die sehr sensibel sind. Sauberkeit spielt dabei sicher eine sehr große Rolle. Mit dem Einsatz von SERAMIS® lässt sich dies einfach umsetzen. Das Granulat ist sauber und frei von Verunreinigungen und kann einfach und schnell ausgetauscht werden. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Feuchtigkeitshaushalt im Terrarium. SERAMIS® kann durch seine Porosität viel Wasser speichern und deshalb sehr einfach durch besprühen feucht gehalten werden. Das gespeicherte Wasser verdunstet nach und nach und beeinflusst so die Luftfeuchtigkeit im Terrarium
Aus verschiedenen Erfahrungsberichten wissen wir, dass sich SERAMIS® durch seine hohe Wasserspeicherfähigkeit auch hervorragend als Drainageschicht in Regenwaldterrarien eignet, in denen es mehrmals täglich regnet.
Nicht zu vergessen ist natürlich die Terrarienbepflanzung, die einfach, sauber und schnell mit SERAMIS® angelegt werden kann. Durch die Strukturstabilität altert, verdichtet und verrottet das Granulat nicht, so dass das Granulat innerhalb der Bepflanzung nicht ständig ausgetauscht werden muss.
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SERAMIS® in Aquarien
SERAMIS® kann hinsichtlich der Beschaffenheit und den unterschiedlichen Eigenschaften als mögliches Pflanzsubstrat in Aquarien eingesetzt werden, da es generell für Pflanzen geeignet ist. Die Bedürfnisse der im Aquarium gehaltenen Fische, müssen jedoch im Vordergrund stehen. Denn grundsätzlich wird SERAMIS® nicht explizit als Pflanzmaterial für Aquarien hergestellt, sondern als Substrat für Topfpflanzen. Aus diesem Grund können wir natürlich keine Garantie dafür übernehmen, wie sich SERAMIS® beim Einsatz in der Aquaristik auf die unterschiedlichsten Fischgattungen bzw. -arten auf Dauer auswirkt. Wir können vor allem keine Aussage treffen, wie es im einzelnen den Bedürfnissen der im Aquarium eingesetzten Fische entspricht. Aus diesem Grund gibt es keinen Hinweis auf der Verpackung SERAMIS® in Aquarien einzusetzen. In jedem Fall ist eine ständige Überprüfung und Aussteuerung der Wasserqualität, entsprechend dem Bedarf der im Aquarium befindlichen Fische, notwendig. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage das SERAMIS® Datenblatt zu, dem Sie die physikalischen und chemischen Parameter entnehmen können.
Generell lässt sich sagen, dass SERAMIS® inert ist und somit reaktionsträge. Es hat einen pH-Wert im nahezu neutralen Bereich zwischen 6,2-7,5. Falls es im Aquarienbereich eingesetzt wird muss das Granulat mehrfach ordentlich durchgespült werden, damit der rote Staub, der sich durch den Brennprozess in den Poren niedergeschlagen hat, ausgeschwemmt werden kann. Eine leichte Rotfärbung des Wassers wird somit verhindert. Aquarienwasser in dem SERAMIS® als Pflanzsubstrat eingesetzt wird ist immer leicht etwas trüber.
Unterschied zwischen SERAMIS®, Hydrokultur und Erde
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Unterschied zwischen SERAMIS®, Hydrokultur und Erde
Hydropflanzen stehen im Vergleich zu Erdpflanzen oder Pflanzen in SERAMIS® permanent im Wasser und das Substrat dient der Pflanze lediglich als Halt. Der Blähton speichert kaum Wasser und Nährstoffe. Diese werden der Pflanze über das freie Wasser im Topf zugeführt.
SERAMIS® hingegen speichert das Wasser und gibt es bei Bedarf an die Pflanze ab. Es gibt kein freies Wasser im Topf, wenn Sie sich an die empfohlenen Gießmenge halten.
Hier einige charakteristische Merkmale im Vergleich:
Merkmal
SERAMIS® ®
Hydrokultur
Erde
System
geschlossenes System ohne
Wasseranstau
geschlossenes System mit
Wasseranstau
offenes System ohne Wasseranstau
Gießen
lange Gießintervalle
lange Gießintervalle
kurze Gießintervalle
Pflanzenauswahl
alle in Erde gezogenen Grün-u. Blühpflanzen
> große Vielfalt
vorwiegend Grünpflanzen > gringe Vielfalt
große Vielfalt
Gefäß
freie Gefäßauswahl
genormte Gefäße, Innen-und Außentopf
freie Gefäßwahl
Bepflanzung
große Gestaltungsfreiheit
geringe Gestaltungsfreiheit
große Gestaltungsfreiheit
Umtopfen
einfach und sauber
aufwendig, da Normgrößen der
Gefäße, evtl.
Erdballen auswaschen
verschmuzte Hände und Arbeitsflächen
Langzeiteffekt
dauerhafte
Bepflanzung mit
gleichbleibenden
Wachstumsbeding-ungen
teilweise Probleme mit der
Anstaulösung
Verschlechterung, die Erde altert und sich verdichtet
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Kann das SERAMIS® Ton-Granulat auch für Hydrokultur verwendet werden?
Nein. SERAMIS® Ton-Granulat ist ein wasserspeicherndes Substrat und hat andere Eigenschaften als der Blähton für die Hydrokultur. Bei SERAMIS® dient das Granulat selbst als Wasserspeicher. Bei optimaler Gießmenge gibt es deshalb kein freistehendes Wasser im Übertopf. Hingegen erfühlt der Blähton aus der Hydrokultur nur eine Haltefunktion für die Pflanze und kann kaum Wasser speichern. Aus diesem Grund ist freistehendes Wasser im Übertopf, wodurch sich ein Unterschied beim Gießen der Pflanzen ergibt.
Wenn in einem Topf mit SERAMIS® , sich freistehendes Wasser im Gefäß wie bei der Hydrokultur befindet, kommt es zu Wurzelfäulnis, da die Pflanze mit dem Erdballen in das Granulat getopft wird.
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Kann man Hydrokulturpflanzen in SERAMIS® umtopfen?
Grundsätzlich kann eine Hydropflanze umgetopft werden, wenn dabei wesentliche Punkte beachtet werden, denn die Hydrokultur-Pflanze muss sich durch das Umtopfen in SERAMIS® von der Ausbildung reiner Wasserwurzeln auf Substratwurzeln umstellen. Dies bedeutet in der Regel Stress für die Pflanze. Wenn, dann sollten Sie daher nur, im Frühjahr umstellen, wenn die Pflanzen neue Wurzeln ausbilden und folgende Punkte in jedem Fall dabei beachten:
Am besten halten Sie die Pflanze nach dem Umtopfen sehr feucht (es muss mehr als ¼ des Topfvolumens gegossen werden). Nach und nach reduzieren Sie die Gießmenge auf 1/4 des Topfvolumens, damit sich die Wurzeln langsam umstellen können. Es kann jede nach Pflanze einige Wochen bis Monate dauern, bis diese neue Substratwurzeln, in ausreichender Zahl, ausgebildet hat.
Alte und große Hydropflanzen sollten Sie in keinem Fall mehr umstellen!
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Kann die SERAMIS® Vitalnahrung auch in der Hydrokultur eingesetzt werden?
Ja, die SERAMIS® Vitalnahrung für Grün-bzw. Blühpflanzen ist auch für die Anwendung in der Hydrokultur geeignet, da der Dünger ein rein mineralischer Dünger ist und deshalb keine organischen Bestandteile enthält. Denn diese würden ihn für den Einsatz in der Hydrokultur unbrauchbar machen. Gedüngt werden kann wie beim Einsatz in SERAMIS® bei jedem Gießen.
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Kann man einen Wasserstandsanzeiger für Hydropflanzen auch für Pflanzen in SERAMIS® verwenden?
Nein. Die mechanisch funktionierenden Wasserstandsanzeiger der Hydrokultur sind nicht für SERAMIS® Ton-Granulat geeignet. Da SERAMIS® Ton-Granulat das Wasser aufsaugt und speichert, ist im Topf kein freies Wasser vorhanden, d.h. es kann kein Wasserstand angezeigt werden. Freies Wasser im Topf würde langfristig zu Wurzelfäulnis führen.
Pflanzenkrankheiten und Schädlinge
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Wie behandelt man Pflanzen in SERAMIS® mit Schädlings- oder Krankheitsbefall generell?
Da SERAMIS® aus gebranntem Ton besteht, der bei knapp unter 1000 °C gebrannt wird, ist es sauber und frei von Verunreinigungen, wenn es direkt aus der neuen Verpackung kommt.
Die in SERAMIS® Ton-Granulat getopften Pflanzen können jedoch von den gleichen Schädlingen und Krankheiten befallen werden wie Pflanzen, die in anderen Substraten stehen. Bei Befall ist es ratsam mit einer kleinen Probe befallenem Material, zum Fachhandel zu gehen und sich beraten zu lassen. Grundsätzlich können alle Pflanzenschutzmittel, die bei Erdkulturen eingesetzt werden auch in SERAMIS® angewendet werden. Wichtig ist z. B. beim Einsatz von Pflanzenschutzstäbchen, diese in den Erdballen der Pflanze zu stecken, da die Kontaktfläche der Stäbchen im Ton-Granulat durch die unterschiedlichen Korngrößen etwas geringer ist.
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Braune Blattspitzen
Braune Blattspitzen entstehen durch eine zu trockene Raumluft. Diese führt zu einer hohen Verdunstung die an den Blattspitzen der Pflanze am höchsten ist. Aus dem Gewebe verdunstet das Wasser und zurück bleiben die Nährsalze, die eine hohe Salzkonzentration in den Zellen verursachen, wodurch das Gewebe braun wird und abstirbt.
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Gelbe Blätter
Ursachen: Übergießen ist die häufigste Ursache für dieses Symptom, deshalb sollte darauf geachtet werden, dass Pflanzen in SERAMIS erst wieder gegossen werden, wenn der Gießanzeiger „rot“ anzeigt und Pflanzen in Erde sollten erst gegossen werden, wenn die Oberfläche der Erde abgetrocknet ist und in etwas Daumentiefe die Erde noch leicht feucht ist. In jedem Fall muss Staunässe vermieden werden. Die Pflanzen sollten regelmäßig gedüngt werden, um den Stickstoffmangel zu beheben In den Wintermonaten sollte darauf geachtet werden das die Pflanze keinen zu starken Lichtmangel erleidet, Durch Überalterung können Blätter natürlicherweise gelb werden und abfallen.
Abhilfe: Gießen einschränken, düngen, Standort verbessern.
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Eingerollte Blätter
Ursachen: Eingerollte Blätter sind meist ein Zeichen für zu niedrige Luftfeuchtigkeit oder aber die Pflanze wurde zu weinig gegossen, so dass der Wurzelballen ausgetrocknet ist und die Wurzeln Schaden genommen haben. Ein zu sonniger Standort kann zu diesem Symptom führen.
Abhilfe: Pflegefehler beheben, in dem die Pflanze z. B. regelmäßig am besten morgens besprüht wird und den Standort verbessern, damit die Pflanze nicht zu sonnig steht und bei Bedarf in einen größeren Topf umtopfen, so dass der Pflanze mehr Wasser zur Verfügung steht.
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Grünpflanze verliert Blätter
Blattfall kann verschiedene Ursachen haben und muss deshalb im Einzelnen betrachtet werden. Beispielsweise kann das Abwerfen von Blättern ein Zeichen für Wassermangel sein. Bei verschiedenen Pflanzen gibt es aber auch den Winterblattfall, der durch niedrige Temperaturen und geringere Lichtverhältnisse hervorgerufen wird oder durch Zugluft (beim Lüften).
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Bleiche Blätter (Chlorose)
Eine der häufigsten krankhaften Verfärbungen ist die Chlorose. Durch mangelhafte Chlorophyllbildung bzw. durch Chlorophyllzerstörung kommt es zum Vergilben normalerweise grüner Pflanzenteile.
Die Blattadern sind noch grün und die Felder zwischen den Blattadern sind gelb,
Ursachen: Eisen- oder Magnesiummangel.
Abhilfe: Gießwasser enthärten, Eisenchelat ins Wasser geben. Bei hartem Wasser (> 20 ° dH) ist durch Maßnahmen wie Abkochen, längeres Stehen lassen, Einhängen eines Torfsäckchens und Verschneiden mit Regenwasser, um die Wasserhärte zu verringern.
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Sonnenbrand
Symptome: Rote, braune oder grausilbrige Blattverfärbungen.
Ursachen: zu sonniger Standort, d.h. die Pflanze ist über einen zu langen Zeitraum der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt oder aber die Pflanze kommt direkt aus dem Winterquartier, die Blätter sind empfindlich und die starke Sonneneinstrahlung noch nicht gewohnt.
Abhilfe: Standort verbessern oder schattieren, Pflanzen nicht an zu heißen Tagen aus dem Winterquartier holen und direkt in die pralle Sonne stellen.
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Spinnmilben
Symptome: Gespinste in den Blattachseln und an den Triebspitzen, weiß-gelbliche punktförmige Aufhellungen auf der Blattoberseite.Ursache: Trockenwarme Luft.
Abhilfe: Pflanzen kühler, schattiger und feuchter halten. An heißen Tagen reichlich gießen. Gründlich mit lauwarmem Wasser abbrausen oder mehrfach mit einem Mittel gegen Spinnmilben einsprühen. Präparat eventuell wechseln, da die Milben schnell resistent werden. Behandlung je nach Befall eventuell wiederholen. Der Einsatz von Nützlingen ist auch möglich z. B. können Florfliegen oder Schlupfwespen zur Bekämpfung eingesetzt werden..
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Blattläuse
Symptome: Klebrige Blätter, Blattdeformationen, Befall beginnt meist an den Knospen und Triebspitzen.Abhilfe: Durch biologische Bekämpfungsmaßnahmen wie z. B. dem Einsatz von Nützlingen (z. B. Florfliegen, Marienkäferlarven), dem Einsatz von bekannten Hausmitteln wie z. B. mehrmaliges, gründliches abspritzen der Pflanzen mit einem starken Wasserstrahl, an drei aufeinanderfolgenden Tagen 10-12stündiges Brennesselwasser spritzen oder Schmierseifenbrühe spritzen. Eine Bekämpfung mit entsprechenden Insektiziden ist auch möglich. Diese sind im Fachhandel erhältlich.
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Schildläuse
Symptome: Klebrige Blätter, braune, wachsartige Schilde, unter denen die Läuse Abksitzen, Blattfall.Abhilfe: ratzen der Schild-, Woll- und Schmierläuse, Gespinste entfernen. Glänzend-klebrigen Honigtau und schmutzig-schwarzen Rußtau von den Blättern abwaschen. Biologische Bekämpfung durch z. B. Schlupfwespen weitere Möglichkeiten sind: die Bekämpfung mit Paraffinöl oder Insektiziden. Diese sind im Fachhandel erhältlich.
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Blasenfüße (Thripse)
Symptome: Feinpunktierte silbrige Blätter, blattunterseits bräunliche Saugstellen.Abhilfe: Pflanzen kühler und feucht halten. Hilfreich ist auch ein gründliches Abduschen der Pflanze (auch die Blattunterseiten), wodurch ein Großteil der Schädlinge weggeschwemmt wird.
Eine biologische Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen wie z. B. der Raubmilbe ist möglich oder eine Bekämpfung mit Insektiziden, die im Fachhandel erhältlich sind
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Trauermücken
Neben Blattläusen, weißen Fliegen oder Milben ist die Trauermücke eine der meist verbreiteten Schädlinge von Zimmerpflanzen. Die Trauermücke, manchmal auch Trauerfliege oder Moosfliege genannt, ist ca. 1 bis 6 mm groß, hat eine grau-schwarze Färbung und wird oft in großer Zahl in Blumentöpfen der Zimmerpflanzen angefunden.
Wie eine Studie der Forschungsanstalt Geisenheim jetzt wissenschaftlich belegt, kann die Besiedlung von Zimmerpflanzen durch Trauermücken mit der Verwendung von SERAMIS® erheblich reduziert werden ("Trauermückenbefall: Granulat und Orchideensubstrat im Test." TASPO, Nr. 48, S. 8 vom 27. Nov. 2009). Die Trauermücken legen ihre Eier in warmer und feuchter Erde ab, aus denen in wenigen Tagen viele kleine Larven schlüpfen. Die Larven ernähren sich häufig von Keimlingen, lebenden Wurzeln oder Stecklingen und führen durch den angerichteten Schaden auch häufig zu Pilzkrankheiten.
In einer Versuchsreihe wurden unter kontrollierten und standardisierten Bedingungen mehrere Pflanzen Trauermücken ausgesetzt, die in drei, jeweils unterschiedliche Substrat-Kombinationen getopft waren. Die erste Gruppe war in Einheitserde, die zweite in Einheitserde mit einer 2 cm SERAMIS® Schicht und die dritte ausschließlich in SERAMIS® gepflanzt worden.
Der Vergleich zeigte, dass die Pflanzen in Einheitserde von mehr Trauermücken befallen waren als die Pflanzen, die mit SERAMIS® gepflanzt wurden. Dabei wurden die Pflanzen mit der 2 cm SERAMIS® Schicht von ca. 40 % weniger Trauermücken befallen.
Die Pflanzen, die ausschließlich in SERAMIS® gepflanzt wurden, waren sogar um 85 % weniger befallen.
Bei Problemen mit Trauermücken in Pflanztöpfen mit Erde, empfehlen wir Ihnen die Erde mit einer ca. 2 cm dicken SERAMIS® -Schicht abzudecken, um so einer weiteren Vermehrung der Trauermücken entgegenzuwirken.
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Echter Mehltau
Symptome: weißer bis schmutzigbrauner, puderiger Belag an blattober- und unterseits.
Ursachen: Übertragung von Pilzsporen.
Abhilfe: Kranke Blätter entfernen und vernichten.Spezifisches Fungizid einsetzen.
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Falscher Mehltau
Symptome: weißer bis schmutzigbrauner, puderiger Belag blattunterseits.
Ursache: Übertragung von Pilzsporen.
Abhilfe: Kranke Blätter entfernen und vernichten. Spezifisches Fungizid einsetzen
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Grauschimmel
Symptome: braungrauer Belag auf Blättern, Stielen oder Blüten. Ursache: Stickstoffüberdüngung, zu feuchte Standortbedingungen.
Abhilfe: Kranke Pflanzenteile entfernen. Pflanzen trockener und luftiger halten. Bei starkem Befall spezifisches Fungizid einsetzen.
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Rußtau
Symptome: schwärzlicher Belag auf den Blättern.
Ursache: Pilz, der sich auf dem Honigtau von Blattläusen niederlässt.
Abhilfe: Stark verschmutzte Blätter entfernen, schwach verschmutzte mit lauwarmem Wasser abwaschen. Verursacher (Blatt-, Schild- oder Schmierläuse sowie weiße Fliege) entfernen.
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Bodenpilze
Sie verursachen Wurzelfäule und -bräune, Stängelgrund- und Krautfäule.
Standort verbessern, vor allem Pflanze trockener halten. Kranke Pflanzen und -teile entfernen. Nicht auf den Kompost werfen. Es ist keine Heilung, allenfalls Stillstand möglich.